Hinweis: Eigene Darstellung auf Basis des Jahresabschlusses der FC Bayern München AG 2024/25, des UEFA Club Finance Landscape Report 2026 und der Deloitte Football Money League 2026 — keine offizielle Grafik des FC Bayern München.
Diese Grafik führt die Zahlen unserer Analysereihe in einem Bild zusammen: Vom Konzernumsatz von 978,3 Mio. € (+2,8 % gegenüber dem Vorjahr) fließen 117,7 Mio. € Transfererlöse ab — es bleibt der operative Umsatz von 860,6 Mio. € (+12 %), exakt die Größe, die auch UEFA und Deloitte ausweisen. Größter Einnahmeblock ist das kommerzielle Geschäft mit 402,4 Mio. € (46,8 %), vor Matchday (147,0) und TV/Medien (145,3).
Auf der Kostenseite stehen 790,5 Mio. € operative Kosten (91,9 % des operativen Umsatzes) — allen voran 443,0 Mio. € Personalaufwand, was einer gesunden Personalkostenquote von 51,5 % entspricht. Nach 145,3 Mio. € Abschreibungen (inkl. Finanzergebnis) bleiben 42,5 Mio. € Ergebnis vor Steuern und nach 15,4 Mio. € Steuern ein Jahresüberschuss von 27,1 Mio. €.
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EBITDA von 187,8 Mio. € (+11,3 %): Davon stammen 117,7 Mio. € aus Transfers und 70,1 Mio. € aus dem operativen Geschäft — die Arena GmbH steuert 39,4 Mio. € zum EBITDA bei.
Der Jahresüberschuss geht trotz Umsatzrekord auf 27,1 Mio. € zurück (−37,1 %) — Haupttreiber sind die transferbedingt gestiegenen Abschreibungen (126,4 der 145,3 Mio. €).
Mit einer Personalkostenquote von 51,5 % liegt der FC Bayern deutlich unter Klubs wie PSG (66 %) — die Basis dafür, dass der Klub als einer von wenigen Topvereinen praktisch ohne Bankverbindlichkeiten arbeitet.